Spezielle Verpackungen für den Münzenverkauf entwickelt

Es ist einem Zufall zuzuschreiben, dass ein im Münzhandel tätiger Neuseeländer in der Not eine Aufbewahrungsmethode erfand, als bei diesem ein Hochwasserschaden schnelles Handeln erforderte. Damit seine beeindruckende und kostbare Münzensammlung unbeschadet blieb, verpackte er diese schnell in Plastiksäcke, wobei sich die Münzen gegenseitig nicht berührten und damit nicht zerkratzt werden konnten und außerdem vor dem gefährlichen Nass geschützt waren. Da durch die Aufeinanderschichtung der Beutel, diese hermetisch verschlossen wurden konnte der Sammler die Beutel zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes untergehen lassen, sie nahmen keinen Schaden. Die Münzsammlung hätte der Sammler niemals ganz außer Haus schaffen können, aber mit dieser einfachen Methode soll es dem Mann gelungen sein, seine gesamte Sammlung vor der Welle zu retten, die durch ein Unwetter ausgelöst wurde und sein Haus immer mehr unter Wasser stellte.

Ob es diese Geschichte war, die den Münzhandel angeregt hat, die Geldstücke nicht nur zu verkaufen, sondern auch geeignete Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Geldanlage anzubieten, ist nicht überliefert. Klar ist aber, dass die Anforderungen an die Verpackungen genau in diese Richtung gehen: Wer teure, hochwertige Münzen als Geldanlage kauft, möchte sie vor Beschädigung und damit vor Wertverlust schützen, aber auch ansprechend zeigen können. Der Münzhandel hat sich darauf eingestellt und bietet entsprechende Aufbewahrungsmöglichkeiten an die beidem gerecht werden.

Weil sich beim Münzenkauf und Münzenverkauf auch ein ansehnliches Gewicht sammelt, war auf die Beschaffenheit der Materialien zur Aufbewahrung zu achten. Neben Klarsicht sollten die Beutel auf kleinem Raum viel Platz bieten und leicht im Gewicht und in der Handhabung sein. So sind heute ganze Ordnersysteme erhältlich, bei denen sich die Münzen in plastifizierten Hüllen ansehnlich präsentieren lassen und gleichzeitig platzsparend verstaut werden können, wenn die kleinen Kunstwerke gerade nicht bestaunt werden sollen. Bezüglich Handhabung sind die Verschlüsse der Beutelchen von großer Bedeutung. Neben- und untereinander angeordnet sollen bis zu einem Dutzend Münzen pro Seite Platz finden und diese sollen auch ohne besondere Umstände den Beuteln entnommen werden können. Für den gelegentlichen Münzenkauf sicher ein Vorteil. Es gibt aber auch Möglichkeiten, die Münzen in den Plastik einschweißen zu lassen, so dass sie nicht nur nicht beschädigt, sondern auch vor Verschmutzungen geschützt werden können.

Natürlich stehen in der heutigen Zeit viele moderne Aufbewahrungsmöglichkeiten zur Verfügung, die kostbare Sammlung dem Wert entsprechen zu lagern. Auch die Auffindbarkeit einzelner Exemplare, besonders bei sehr umfangreichen Sammlungen, kann so verbessert werden. Und weil viele Menschen ihre Münzen an Auktionen feil bieten, und diese Sammlungen oft transportiert und vor Beschädigung geschützt werden müssen, ist ein zuverlässiger Schutz des wertvollen Guts unabdingbar - denn ein Wertverlust kann nicht in Kauf genommen werden, egal ob durch Transport oder Umwelteinflüssen. Die Schätzung Münzen ist davor unabdingbar.

Vielleicht war es ein neuseeländischer Münzensammler, der vor vielen Jahren seine Sammlung vor einer Überschwemmung retten musste und die Geldstücke eilends in Plastikbeutel gesteckt und so den Vorgänger heutiger Verpackungssysteme erfunden hatte. Klar ist nur, dass plastifiziertes Material sich für die Aufbewahrung und Präsentation einer Münzsammlung besonders gut eignen und sich die Industrie auch für den Münzverkauf entsprechend eingerichtet hat. Schließlich ist das Sammeln von Münzen nicht nur ein Hobby, sondern stellt eine wichtige Geldanlage dar, die sehr wohl versichert werden kann, aber die auch vor physischen Einflüssen geschützt werden muss.